Förderrichtlinien der Fritz und Trude Fortmann-Stiftung

Kurzfassung

Wie wird gefördert?
Die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung gewährt den Förderungsempfängern Geldbeträge zur Finanzierung von Sach- und Lohnkosten eines zuvor inhaltlich und zeitlich festgelegten Projektziels. Zur bestmöglichen Erreichbarkeit dieses Ziels ist die Fördersumme wirtschaftlich, sachgerecht und sparsam zu verwenden.
Sofern sich nachträglich Änderungen der Projektbeschreibung oder des Zeit- und Kostenplans ergeben, ist die Stiftung unverzüglich zu informieren. Sie behält sich vor, die Gewährung der Förderung in verschiedenen Fällen zu widerrufen, etwa wenn die Förderung durch unrichtige oder unvollständige Angaben erwirkt wird, die Fördermittel fehlverwendet werden oder der Förderzweck verfehlt wird.

Was geht mit der Förderung einher?
Die Förderungsempfänger präsentieren ihre Forschungsergebnisse auf einer Veranstaltung der Fritz und Trude Fortmann-Stiftung. Nach Abschluss des Projekts erstellen die Förderungsempfänger eine Projektdokumentation (Endbericht), die den Verlauf und die Ergebnisse des Projekts durch Bilder, Textbeschreibungen und die Überprüfung der selbst gesetzten Ziele darstellt. Die Förderungsempfänger weisen zudem nach Abschluss des Projekts die Mittelverwendung durch eine Projektabrechnung mit den entsprechenden Belegen nach.
Zur Dokumentation der Gemeinnützigkeit ist die Stiftung berechtigt, die Präsentationen und den Endbericht in elektronischen und Printmedien der Stiftung zu veröffentlichen und diese zwecks Berichterstattung an Presseorgane zur Verfügung zu stellen. Der Fritz und Trude Fortmann-Stiftung steht drei Monate nach Erhalt der Unterlagen ein Erstveröffentlichungsrecht zu.

Förderungen bei wirtschaftlicher Verwertung der Projektergebnisse
Eine Förderung kann auch in Fällen erfolgen, in denen der Förderungsempfänger selbst Schutzrechte für die geförderten Projekt- und Forschungsergebnisse anmeldet und die Projekt- und Forschungsergebnisse wirtschaftlich verwertet. Nicht gefördert werden können Projekte, deren Nutzungsrechte bereits an ein privates Unternehmen übertragen sind, das nicht gemeinnützig ist.
Die wirtschaftliche Verwertung der Projektergebnisse ist der Fritz und Trude Fortmann-Stiftung – gleich ob geplant oder bereits erfolgt – vor Abschluss des Fördervertrags und auch im Anschluss mitzuteilen. In solchen Fällen behält sich die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung die spätere Rückforderung der Förderung zzgl. Zinsen vor.
Erhält der Förderungsempfänger bereits Drittfördermittel, ist dies unter Angabe der Fördersumme der Fritz und Trude Fortmann-Stiftung unverzüglich mitzuteilen. Gleiches gilt, wenn der Drittmittelförderer Schutzrechte an den Projektergebnissen erhalten, beantragt hat oder dies plant. In solchen Fällen behält sich die Fritz und Trude Fortmann-Stiftung den Widerruf der Fördermittelgewährung vor.
Im Übrigen gelten die Förderbedingungen der Fritz und Trude Fortmann-Stiftung.